
Mitten im Stadtzentrum von Hohenems und doch leicht versteckt wurde ein neuer Kunstraum geschaffen: ein m2 KUNST.
Eine private Initiative ermöglicht es Künstlerinnen und Künstlern, eines ihrer Objekte für jeweils drei Monate auszustellen: Dazu wird am Emsbach in Hohenems ein m2 KUNSTraum zur Verfügung gestellt. Die Initiative ist offen für jede Kunstform, die Ausstellungsfläche ist im Freien.
Aktuelle/r Künstler/in
Michael Salvadori
ZEITARBEIT
Das Bild wurde eigens für die Kunstplattform am Hohenemser Emsbach angefertigt und beschäftigt sich mit der natürlichen Vergänglichkeit des Lebens. Ganze 86 Stunden hat sich der Künstler Michael Salvadori dem Prozess gewidmet, um darzustellen, dass wir alle ein Teil dieser fortlaufenden Evolution sind.
Die Blumen im Werk stehen für Leben, Schönheit, Wachstum, Wandel und zugleich für deren Vergänglichkeit. In „Zeitarbeit“ werden sie von Augenblicken umschwirrt – dargestellt als Augäpfel, die Flügel tragen. Der einzelne Augenblick wird dabei zum Wesen: Er beobachtet, umkreist und begleitet das Leben, bevor er selbst vergeht.
Um die Sterblichkeit zu unterstreichen, hat sich der Künstler dazu entschlossen, die farbigen Teile des Bildes mit menschlichem Blut zu malen. Die schwarze Farbe ist ebenfalls wasserlöslich, denn anhand von diesen hydrophilen Materialien ist es möglich, das Bild weiter der Vergänglichkeit zu widmen, da es die nächsten 3 Monate den natürlichen Kräften ausgesetzt ist und ungeschützt seinen Prozess weiterführen kann. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuspazieren und den weiteren Verlauf des Bildes zu beobachten.
Schwarze Aquarellfarbe und Blut auf Papier, 100x150cm
Austellungsdauer: 4. September bis 20. November 2026
Michael Salvadori
1986 in Bregenz geboren und in Lustenau aufgewachsen, begann im Alter von 24 Jahren seine künstlerische Laufbahn. Präzision, Geduld und Imagination – seine Werke entstehen in akribischer Tusche-Detailarbeit. Mit seiner Kreuzschraffur-Technik erschafft er surreale Welten, in denen Licht und Schatten ein faszinierendes Wechselspiel eingehen. Seine Zeichnungen laden dazu ein, sich in den filigranen Linien zu verlieren und immer neue Details zu entdecken.
Interesse?
Wenden Sie sich mit Ihrer Bewerbung, mit Fragen oder einfach bei Interesse an:
Kurator Günther Blenke, g.blenke@hotmail.com
Telefon +43 664 3536715
Bisherige Künstler/innen
| Lfnr | Künstler | Arbeit | Zeitraum |
| 1 | Günther Blenke | GANOS | Frühjahr 2020 |
| 2 | Walter Spiegel | WALTER | Sommer 2020 |
| 3 | Andreas Rädler | QUADRATMETER | Herbst 2020 |
| 4 | Roland Adlassnig | BAUCHLANDUNG C21 | Winter 2021 |
| 5 | Marco Spitzer | FUSSLUFTDRUCK | Frühjahr 2021 |
| 6 | Carina Mathis | ROSA | Herbst 2021 |
| 7 | Bernhard Fritz | SCHWÄRMEN | Winter 2022 |
| 8 | Mona Blenke | DIE AUSBRECHENDE | Frühjahr 2022 |
| 9 | Annabell Stübe | ABSTRAKTION 19.000 AUF 1 M2 | Sommer 2022 |
| 10 | Andrea Maria Bauer | EVA | Herbst 2022 |
| 11 | Septicwag | Tod und Erkenntnis beim Spiel | Winter 2022/23 |
| 12 | Richard Blaas | WAL | Frühjahr 2023 |
| 13 | Sepp Köppel | Schwarz-Weiss ist Farbe genung | Sommer 2023 |
| 14 | Gerhard Dobnik & Andreas Wolf | 72/1 - Die Elemente | Herbst 2023 |
| 15 | Tina Windmüller | Freude am tun | Winter 2023/24 |
| 16 | Rita Blum-Schenkenbach | Der eiserne Gong | Sommer 2024 |
| 17 | Edgar Büchel | Marsfeuer | Herbst 2024 |
| 18 | Andreas Ender | Innere Schönheit | Winter 2025 |
| 19 | Marion Höpflinger | It began with no ado | Frühjahr 2025 |
| 20 | Stefan Kresser | Faces | Herbst 2025 |
| 21 | Stefan Amann | Strukur Roseggerstraße | Winter 2025/26 |
| 22 | Thomas HÄmmerle & Hugo Schneider | Kunst sollte niemals erklärt werden müssen | Frühjahr 2026 |
| 23 | Arno Egger | ABRAKADABRA: DER BRENNENDE (Seraph) | Sommer 2026 |
| 24 | Michael Salvadori | ZEITARBEIT | Herbst 2026 |



